Aktuelle Notizen
15. Januar 2012 München/Heilbronn: Dr. Hilmar Sturm wird Professor
Dr. Hilmar Sturm arbeitet seit 2001 mit Forum B zusammen und hat zum Jahresanfang eine Professur an der "Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heilbronn" erhalten. Herzlichen Glückwunsch, viel Erfolg und auf weiterhin gute Zusammenarbeit.21.11.11: Köln/Bonn: Netzwerktreffen Kommunen mit Partnerschaften in Nordafrika
Das erste Netzwerktreffen wurde von Benno Trütken moderiert. Hier die Pesseinformation der Servicestelle Kommunen in der einen Welt:"Das Netzwerk der Servicestelle und des Deutschen Städtetages von Kommunen mit Partnerschaften in Nordafrika oder Interesse daran ist erfolgreich gestartet. VertreterInnen aus zwölf deutschen Kommunen trafen sich am 7. und 8. November 2011 in Köln, um ihre Erfahrungen in der Partnerschaftsarbeit mit Nordafrika vor dem Hintergrund der enormen politischen Veränderungen in dieser Region auszutauschen. Die Veranstaltung, die in Kooperation mit dem Projekt „CoMun“ der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Stadt Köln durchgeführt wurde, informierte über den Verwaltungsaufbau in verschiedenen Ländern Nordafrikas und die aktuelle Situation der Kommunen. Saifallah Lasram, Oberbürgermeister von Tunis, und Mohktar Hammami, Abteilungsleiter für Dezentralisierung im Innenministerium von Tunesien, berichteten über die Situation in Tunesien. Beide betonten den Beratungsbedarf tunesischer Kommunen in Bereichen wie Stadtplanung, Gewässer- und Küstenschutz oder auch Abfallwirtschaft und die Potenziale der Kommunalpartnerschaften zur Deckung dieses Bedarfs. Von Marokko und den dortigen Dezentralisierungsbemühungen berichtete Mohammed Souafi, Mitglied der Königlichen Regionalisierungskommission in Marokko. Die Länderberichte komplettierte Wolfgang Mayer, der viele Jahre in einem Dezentralisierungsprojekt in Ägypten arbeitete. Die Referentenrunde schloss Henner Kirchner mit einem Überblick über die Chancen und Herausforderungen der Veränderungen in Nordafrika aus deutscher Sicht. Die Plenumsdiskussion knüpfte daran an und drehte sich um die Potenziale von kommunalem Austausch und Partnerschaften für die weitere Demokratisierung und Dezentralisierung der Länder Nordafrikas. In Arbeitsgruppen wurde dann intensiv die Rolle der deutschen Kommunen in der Partnerschaftsarbeit, die Themen einer solchen Arbeit und die Partner in Deutschland und in Nordafrika diskutiert. Die häufig sehr unterschiedlichen Erfahrungen und Vorgehensweisen der Kommunen bildeten dabei die Grundlage für einen regen Erfahrungsaustausch. Alle Beteiligten waren sich einig, dass bald ein weiteres Netzwerktreffen stattfinden soll. Die Beiträge und Diskussionsergebnisse der Veranstaltung werden in einer Dokumentation zusammengefasst und veröffentlicht werden."
Kontakt: SKEW, Mandy Wagner, Fon 0228/4460-1155, Fax 0228/4460-1601, mandy.wagner@giz.de, www.service-eine-welt.de/home/standard-netzwerk-partnerschaften-mit-nordafrika.html
28.10.11 Nürtingen: Energiewende mit dem Bürger
Baden-Württemberg möchte neue Wege gehen, nicht nur in der Energieerzeugung sondern auch und vor allem in der Bürgerbeteiligung. Motto des ersten Grünen-Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann ist: "EINE POLITIK DES GEHÖRT WERDEN". in diesem Sinne hat die Landesregierung sogar die Position einer Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung geschaffen.Das o.g. Motto stand auch im Mittelpunkt der Ausführungen von Umweltminister Franz Untersteller. Wie die dazu passende Kommunikation organisiert werden kann wurde anschliessend durch Benno Trütken von forum b erläutert. Als Grundlage hierzu diente der "Leitfaden zur Bürgerbeteiligung für die Stadt Graz" Nach der grundsätzlichen Einführung durch Trütken schlossen sich weitere Referate und Diskussionen an.
14. 09.11 Ankündigung Nürtingen: ENERGIEWENDE MIT DEM BÜRGER
PARTIZIPATION BEIM AUSBAU REGENERATIVER ENERGIEN ALS HERAUSFORDERUNG
Die Koordinationsstelle Wirtschaft und Umwelt der HfWU Nürtingen-Geislingen organisiert jährlich eine Herbsttagung zu verschiedenen aktuellen Themen für LandschaftplanerInnen, Kommunen, Planungsbehörden und Naturschutzverbände. Sie findet dieses Jahr am Freitag, 28. Oktober ab 9:30 Uhr in Nürtingen statt. In den letzten Jahren nahmen jeweils zwischen 90 und 140 Personen an der Tagung teil.
In diesem Jahr ist das Thema "Bürgerbeteiligung in der Planungspraxis am Beispiel regenerativer Energien" vorgesehen. Methodische Anregungen werden durch "forum b" präsentiert
Grafschafter Nachrichten, 01.09.11: Bürger sollen mitreden – aber Parlamente entscheiden
So viel Bürgerbeteiligung wie möglich, aber am Ende muss ein Parlament entscheiden: Das hat die Universitätspräsidentin und ehemalige Bundespräsidentschaftskandidatin Gesine Schwan (SPD) am Montag im „Fürstenhof“ in Bad Bentheim gefordert. Sie sei „ein Fan der parlamentarischen Demokratie“ und halte Volksentscheide keineswegs für das beste Mittel gegen Politikverdrossenheit ...
... Ein repräsentatives Parlament sei am ehesten in der Lage, die unterschiedlichen Interessen und Machtpositionen in einer Gesellschaft abzuwägen und im Sinne des Allgemeinwohls zu entscheiden, sagte Schwan. Das Problem sei jedoch, dass politische Prozesse heute nicht mehr transparent seien. Aufgabe von Politikern sei es, Aufgaben zu erkennen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Mit diesen müssten sie dann an die Öffentlichkeit treten, um den Sachverstand der Gesellschaft zu nutzen und eine Meinungsbildung zu ermöglichen. Aber am Ende müsse ein Parlament eine verantwortliche Entscheidung fällen.
Mit diesen Thesen traf Gesine Schwan auf Widerstand von Tim Weber „Mehr Demokratie e.V.“. Ein Machtungleichgewicht, das Bürger gegenüber Verwaltungen und Investoren empfinden, kann seiner Ansicht nach durch Bürgerbegehren und eben auch durch Bürgerentscheide abgebaut werden. Zugleich stärkten solche direktdemokratischen Elemente die Bereitschaft, die Bürger schon im Vorfeld von politischen Entscheidungen stärker einzubinden. Parlamente und Wahlen allein könnten für dieses Gleichgewicht nicht sorgen, zumal ein Parlamentarier immer vor dem Problem stehe, dass er den Mehrheitswillen der Bürger gar nicht kenne.
Wie unterschiedlich Bürgerbeteiligung im konkreten Fall aussehen kann, machte Benno Trütken „forum b“ in einem kurzen Überblick deutlich. Nicht selten gehe es bei Bürgerprotesten gar nicht um die Sache, sondern vor allem um Kritik an mangelnder Kommunikation, erklärte Trütken. Ein sinnvoller Weg könne sein, wenn Bürger in Zukunftswerkstätten Ideen entwickeln, eine repräsentative Gruppe dann umfassend informiert wird und Empfehlungen ausspricht, die schließlich als Basis dienen für eine parlamentarische Entscheidung. ...



12.08.2011: Terminankündigung Gesine Schwan
Für Montag den 29. August ist um 15:00 ein "Grafschafter Gespräch" mit Prof. Gesine Schwan (Uni Viadrina), Tim Weber (Mehr Demokratie e.V.), Josef Hoymann (Grafschafter Bürger Forum) und Benno Trütken (forum b) geplant. Im Restaurant Fürstenhof in Bad Bentheim soll, moderiert durch die Landratskandidatin Dr. Daniela de Ridder, über Bürgergesellschaft und Bürgerbeteiligung diskutiert werden.11.08.2011 Wuppertal: Energie und Bürgerbeteiligung
Energiewende nur mit den Bürgern / Bürgergutachten von 1982 zeigte damals schon Energiewende auf / Tagung in Wuppertal
Bürgerenergie für neue EnergiequellenIm Bund und in den Ländern: überall »Energiewende«. Erneuerbare Energien aus Sonne, Wasser, Wind, Biomasse und Erdwärme soll uns unabhängiger machen von Atomkraft, Öl, Kohle und Gas.
Nun werden Kraftwerke gebraucht und gebaut. Dazu kommen neue Stromleitungen. Die Privathaushalte sollen außerdem intelligente Zähler und Verbrauchssysteme installieren lassen, die beispielsweise die Waschmaschine dann einschalten, wenn viel Strom im Netz bereitsteht.
Es ist mit Widerständen zu rechnen. Nicht jeder will Windräder in der Landschaft und in der Nähe seiner Wohnung haben, nicht jeder eine Stromleitung... Und die Umstellung auf andere Energieträger kostet auch Geld in Form von Steuern und höheren Preisen.
All das braucht Akzeptanz. Nein, es braucht noch mehr: Mitmachen, Investieren, Unterstützen. Das heißt, Bürgerinnen und Bürger werden gebraucht. Deshalb ist jetzt die Zeit, die Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen, und zwar auf mehreren Ebenen:
* bei der Gestaltung der Gesamt-Energiepolitik
* bei der Auswahl geeigneter Standorte
* bei der Planung konkreter Anlagen
* bei der Weiterentwicklung von Konzepten und nutzerfreundlichen, realistischen Konzepten
Hundertprozentig erneuerbar in Wuppertal
Zu diesem Thema fand auf der Tagung „hundertprozentig.ERNEUERBAR“ am 15. Juli 2011 in Wuppertal ein Forum statt. Dr. Hilmar Sturm moderierte im Rahmen des Themas „Kommunale Handlungsspielräume“ eine Gruppe, die sich speziell mit „Handlungsformen“ beschäftigt (siehe auch www.hundertprozentig-erneuerbar.de).
weitere Infos hier
30. Juli: Bahninfrastruktur in der öffentlichen Diskussion
Diskussionen zum Thema Verkehr setzen immer viele Emotionen frei, denn sie sind in der Regel mit einer direkten Betroffenheit und hohen Kosten verbunden. Gleichzeitig wird es für jeden Einzelnen aber immer schwieriger eine sachliche Diskussion nachzuvollziehen. Das Beispiel Stuttgart 21 zeigt dies sehr deutlich. Als Notnagel hat man hier die Mediation durch Heiner Geißler gewählt, bei der ein wirklicher Erfolg aber immer noch nicht erkennbar ist.Schaut man zu unseren Nachbarn in die Schweiz, so scheint die öffentliche Willensbildung im Land der direkten Demokratie besser zu funktionieren. Auf Swissinfo.ch findet man dazu folgende Informationen "bedeutendestes Projekt ist die Neue Eisenbahn-Alpentransversale (Neat) mit Lötschbergtunnel (schon in Betrieb) und Gotthard-Basistunnel.
Das Schweizer Parlament bewilligte für den Bau der Neat einen Gesamtkredit von 19,1 Mrd. Franken. Davon sind für die Achse Gotthard mit dem Gotthard- und Ceneri-Basistunnel 13,2 Mrd. Franken budgetiert. ..... Das Schweizer Volk hiess im Jahr 1992 mit 63,3% Ja-Stimmen den Bau einer Neuen Alpentransversalen (Neat) gut. Sie besteht aus den beiden Basistunnels am Gotthard und Lötschberg und den jeweiligen Zufahrtsrampen.
Der Lötschberg-Basistunnel verbindet die Kantone Bern und Wallis, ist 34,6 km lang und wurde am 15. Juni 2007 eröffnet. Ab Dezember 2017 wird der Gotthard-Basistunnel mit 57 km der längste Eisenbahntunnel der Welt sein.Die Neat wird als Flachbahn durch die Alpen durch den 15,4 km langen Monte-Ceneri-Basistunnel vervollständigt. Seine Inbetriebnahme ist für 2019 vorgesehen.
Die Kosten für die gesamte Neat könnten – inklusive Teuerung, Mehrwertsteuer und Zinsen auf Baukredite – 24 Mrd. Fr. erreichen. Sie wird finanziert durch die Schwerverkehrsabgabe LSVA (65%), Mineralölsteuer (25%) und Mehrwertsteuer (10%)."
Andere Verkehrvorhaben wie eine neue Röhre für den Gotthard-Strassentunnel sind am Votum des schweizer Volkes gescheitert.
Ein Beispiel für Deutschland? Sicher aber eine gute Anregung!
22. Juli Bonn: Neu ersuchienen, die Broschüre zum 7. Netzwerktreffen Bürgerhaushalt
Zum Thema „Sparen mit dem Bürgerhaushalt“ fand im Februar 2011 das Siebte Netzwerktreffen Bürgerhaushalt in Eisenach statt, u.a. mit einem Gastbeitrag zu den Haushaltskonsultationen in Solingen und Essen. Moderation und Dokumentation lagen wieder in den Händen von forum B, unter Leitung von Benno Trütken. Weitere Schwerpunkte der Veranstaltung waren Netzwerkentwicklung und internationale Projekte. Hier ging es vor allem um die Weiterentwicklung von Landesnetzwerken (am Beispiel Thüringen) und internationale Erfahrungsberichte (Argentinien, Peru). Eine Dokumenation des Treffens ist nun online verfügbar oder kann kostenlos als Heftversion bestellt werden.
Link zur Dokumentation mit den Ergebnissen des siebten Netzwerktreffens
22. Juni Wuppertal/München: Studierendenbeteiligung nach dem Modell Planungszelle
Studierende planen und gestalten heute ihr Studium immer mehr am Computer. Wie sie dies am besten machen können, darüber haben sich Studentinnen und Studenten der Bergischen Universität Wuppertal in der Pfingstwoche gründlich Gedanken gemacht. Die Beratung wurde von Hilmar Sturm und der Forschungsstelle Bürgerbeteiligung und Planungsverfahren auf Grundlage der "Planungszelle" von Peter C. Dienel organisiert.
In zwei Planungszellen haben sie die Inhalte eines Studierenden-Gutachtens zu Campus-Management und universitärer Kommunikation erarbeitet. Ihre Ideen und Vorschläge werden derzeit zusammengefasst.
14. Juni Gütersloh: Mitmachen erwünscht
Das aktuelle Change Magazin der Bertelsmann-Stiftung stellt die Bürgerbeteiligung in den Mittelpunkt:
"Eine Umfrage der Bertelsmann Stiftung ergab: 81 Prozent der Menschen wünschen sich mehr Beteiligungs- und Mitsprachemöglichkeiten im politischen Prozess. Wer mitwirken möchte, hat viele Möglichkeiten. Überall in Deutschland haben wir Menschen getroffen, die unsere Gesellschaft auf vielerlei Weise mitgestalten. Entdeckt haben wir viele unterschiedliche Ideen der Bürgerbeteiligung. Häufig zählt nicht nur das Ergebnis, sondern auch der Weg dorthin."
Berichtet wird auch über die Vergabe des "Reinhard-Mohn-Preis 2011" der dieses Jahr nach Recife in Brasilien geht. Diese Millionenstadt ist seit langer Zeit sehr aktiv im Bereiche Bürgerhaushalt. Interessant ist auch das Modell der Preisvergabe. Eine Expertenjury bereitete die Vergabe vor und ermittelten die Finalisten, die dann von 11.600 per Zufall ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern bewertet wurden.
8. Juni Berlin: Ergebnisse der bundesweiten Bürgerforen 2011 liegen vor.
25 regionale BürgerProgramme mit insgesamt 150 Vorschlägen liegen nun vor. In vielen Regionen haben die Teilnehmer, die Regionalorganisatoren und die Politik damit begonnen, an der Weiterführung des Projekts zu arbeiten und die Vorschläge und Ideen der BürgerProgramme in die politischen Diskussions- und Entscheidungsprozesse vor Ort einzubringen.
Weiterer Informationen finden sie hier
26. April Wuppertal: In Planungszellen beraten Studierende über die Gestaltung des neuen Universitäts-Informationssystems
Die Bergische Universität Wuppertal braucht ein neues, leistungsfähigeres Campus-Management-System. An dessen Gestaltung werden in der Woche nach Pfingsten 50 Studierende in zwei Planungszellen arbeiten.Von der Bewerbung bis zum Abschluss des Studiums soll das Campus-Management den Studierenden helfen, ihr Studium optimal zu organisieren. Dazu gehört auch verbesserte Kommunikation untereinander, mit den Dozierenden und der Verwaltung.
Das System soll möglichst gut auf die Bedürfnisse und Wünsche der Studierenden abgestimmt werden. Deshalb hat das Rektorat die Forschungsstelle Bürgerbeteiligung beauftragt, ein Studierenden-Gutachten zu organisieren.
Die studierenden „Gutachterinnen und Gutachter“ werden in einem Zufallsverfahren ausgewählt und spiegeln die Studierendenschaft in ihrer Vielfalt wider. Sie werden vier volle Arbeitstage in 16 Arbeitseinheiten tätig und diskutieren dabei über eine Fülle von Aspekten wie die Funktionen des Systems, Benutzeroberfläche, Datenschutz und -sicherheit. Sie werden von Experten vielseitig informiert und arbeiten in wechselnden Kleingruppen an Einschätzungen und Empfehlungen. Das Verfahren wird neutral moderiert.
Ergebnis dieses Beteiligungsverfahrens wird ein Studierendengutachten zu Campus-Management und universitärer Kommunikation, das im Internet und in gedruckter Form veröffentlicht wird.
Dr. Hilmar Sturm - Partner von Forum b - ist von der Forschungsstelle Bürgerbeteiligung der Universität mit der Leitung des Projekts beauftragt worden.
23. Februar Cuxhaven: Wir wollen mitreden .. Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung in Cuxhaven
Zu den Chancen von Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung wird Benno Trütken von Forum b den Impuls für eine Podiumsdiskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung geben.mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: http://www.fes.de/niedersachsen/veranstaltungen.php
oder die Einladung als Pdf:
http://www.fes.de/niedersachsen/common/pdf/23_02_2011_Cux_Buergerbeteiligung.pdf
2. Februar - Eisenach: Gut besuchtes Netzwerktreffen Bürgerhaushalt
"Mit dem Bürgerhaushalt sparen?" unter diesem Motto fand ein bundesweiter Erfahrungsaustausch in Eisenach statt. Einen wichtigen Impuls lieferten die Erfahrungen aus Essen und Solingen. Dort lief der Beteiligungsprozess unter dem Namen „bürgerbeteiligte Haushaltssicherung", d.h. es wurden Maßnahmen zur Haushaltssicherung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert und bewertet. Beispiele die im Moment viele Nachahmer finden. Eine Dokumentation wird durch forum b erstellt.Live tweeds von der Veranstaltung finden sich hier: http://twitter.com/buergerhaushalt

17. Dezember - Bonn: Netzwerktreffen Bürgerhaushalt wird erneut durch forum b moderiert
Eine gute Zusammenarbeit pflegt forum b mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Servicestelle Kommunen in der einen Welt. In Eisenach wird am 02. Februar 2011 zum dritten Mal von Benno Trütken das Netzwerktreffen Bürgerhaushalt moderiert. Nachdem forum b im Februar 2010 auch den internationalen Kongress zu Modellen des Bürgerhaushaltes moderiert hat freuen sich die Projektpartner auf einen anregenden Erfahrungsaustausch im neuen Jahr.Das vorläufige Programm und weitere Informationen finden Sie hier.
10. Dezember Berlin/Gütersloh: Bürgerforum 2011
Die Idee der Planungszelle zieht ihre Kreise und wird in verschiedenen Verfahren aufgegriffen so auch in der Idee nationaler Bürgerforen. Hier offizielle Infos zum Einladungsprozess (Vergleich mit der Planungszelle erwünscht):1. Schritt
Zunächst werden die Landräte und Bürgermeister aller Landkreise, kreisfreien Städte sowie Städte mit mehr als 80.000 Einwohnern in Deutschland angeschrieben und zur Ausrichtung eines regionalen BürgerForums eingeladen. Auf diese Weise sind zunächst einmal alle Menschen in Deutschland angesprochen und haben die Chance, am BürgerForum 2011 teilzunehmen.
2. Schritt
Die Bürgermeister und Landräte bewerben sich für die Ausrichtung eines der 25 regionalen BürgerForen. Aus allen Bewerbungen wird zunächst eine Auswahl nach dem Gesichtspunkt der regionalen Verteilung vorgenommen. Zwischen mehreren Bewerbern aus einer Region entscheidet das Los.
3. Schritt
Sobald die 25 Orte des BürgerForums 2011 feststehen, werden die Bürger zur Teilnahme eingeladen. Die Ansprache erfolgt telefonisch auf der Basis einer zufälligen Stichprobe. Einzige Voraussetzungen sind: Volljährigkeit sowie ein privater oder öffentlicher Internetzugang.
4. Schritt
Die so angesprochenen Personen erhalten einen persönlichen Zugang für die Internetseite des BürgerForums, können sich hier ausführlich über das Projekt informieren und für die Teilnahme anmelden. Ziel ist es, dass die 400 Teilnehmer jedes einzelnen BürgerForums nach Alter, Geschlecht und formellem Bildungsstand ein möglichst repräsentatives Abbild der Gesamtbevölkerung in Deutschland geben.
Weitere Informationen gibt es unter: www.buergerforum2011.de (von dort stammen auch diese Infos)
14. Dezember Bremen: Akteursworkshop zur Einrichtung eines Quartiersbildungszentrum (QBZ) im Stadtteil Gröpelingen
Um die lokalen Akteure in die Planung des QBZ einzubeziehen, hat eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe beschlossen rund 30 Einrichtungen des Stadtteils in einem Workshop zusammenzuführen.
Im Workshop sollten folgende Fragen geklärt werden:
- Was kann Gröpelingen besonders gut und was fehlt?
- Welche gemeinsamen Prämissen und Ziele gibt es, mit denen zukünftig die Bildungschancen
von Kindern verbessert werden können?
- Welche gemeinsamen Themenfelder können benannt werden?
- Was fehlt den Einrichtungen im Stadtteil gemeinsam, um sich auf diesen Feldern zu
verbessern? Welches Angebot im QBZ wird benötigt, um die gemeinsamen Ziele in deb
gemeinsamen Themenfeldern besser erreichen zu können?
Ziel des Workshop sollte es sein, eine erste Verständigung über die Umrisse eines gemeinsam getragenen Nutzungskonzeptes des zukünftigen QBZ zu erreichen.

30. Oktober Wuppertal: Treffen der Planungszellen-Protagonisten
Das diesjährige Treffen der Verbundes der Planungszellendurchführer hat sich zu seiner Jahrestagung an der Bergischen Universität Wuppertal getroffen. Hier hat Prof. Peter C. Dienel die Planungszelle vor über 30 Jahren entwickelt und nun ging es um die Weiterentwicklung und Qualitätssicherung. Erfreut nahmen die Teilnehmende zur Kenntnis, dass in Japan derzeit sehr viele Projekte in Anlehnung an die Dienel´sche Planungszelle durchgeführt werden, bei denen die Durchführenden äussersten Wert auf die Einhaltung deutscher Qualitätskriterien legen.

Planungszellen-Protagonisten
Fotos: Gottfried Paul-Roemer
Süddeutsche Zeitung: Der Publikumsjoker bei "Wer wird Millionär?" beweist es: In der Gruppe sind Menschen schlauer als jeder Experte - so lässt sich sogar die Zukunft vorhersagen.
Ein älterer Artikel aus der Süddeutschen Zeitung zeigt wie effizient die Lösungsfindung in Gruppen sein kann. Wichtig ist allerdings die Heterogenität der Gruppe, wie sie zum Beispiel in Planungszellen über die Zufallsauswahl sichergestellt wird.hier zum Artikel
19. Oktober Wuppertal: Jahrestreffen der Planungszellenprotagonisten
Ende Oktober trifft sich das Netzwerk der Planungszellenprotagonisten in Wuppertal, um in Zeiten von (in Stuttgart und anderswo) sich ausweitenden Proteste gegen eine parlamentarisch ver-„einseitigte“ Demokratie darüber zu debattieren, in welcher Form sich Bürgerbeteiligung am eindrucksvollsten, am sinnhaftesten und auch am effektivsten organisieren lässt. 05. Juli München: Das Münchner Klima-Bürgergutachten
ein von BürgerInnen selbst initiiertes und getragenes Bürgergutachten zu Thema München und der Klimaschutz.
mehr Infos hier
24. Mai Berlin: Bürgerhaushalte - Beteiligung oder Spielwiese?
Bürgerbeteiligung im Allgemeinen und Bürgerhaushalte im Besonderen werden in letzter Zeit immer häufiger in Frage gestellt: Macht die Politik den Bürgern nur eine Spielwiese auf, oder dürfen die Bürger wirklich mitgestalten?
Hilmar Sturm und Benno Trütken haben - als Denkanstoss und kleines Fazit der Berliner Konferenz - dazu einen Gastbeitrag auf der zentralen Informationsplattform für den Bürgerhaushalt veröffentlicht:
Bürgerhaushalte zwischen Politik und Spielwiese
Dort besteht die Möglichkeit, den Beitrag zu kommentieren: herzliche Einladung!
18. Februar Bremen: Übergabe des Bürgergutachtens "Huckelriede - Unsere Zukunft"
Im Kaminzimmer der "Bremer Bürgerschaft" wurde das Bürgergutachten an Ingelore Rosenkötter, Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales sowie Dr. Reinhard Loske, Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa offiziell übergeben. Die gedruckte Fassung lag zwar sowohl dem Senat als auch den Bürgergutachtern schon vor,im feierlichen Rahmen erhielten die Bürgergutachterinnen aber so bereits erste Informationen zur Umsetzung der Ergebnisse.
22. Januar 2010 Berlin: Internationaler Kongress zu Modellen des Bürgerhaushaltes ein voller Erfolg.
Rund 200 Bürgermeisterinnen, Verwaltungsmitarbeiter, Wissenschaftlerinnen, Kommunalpolitiker, Moderatorinnen und interessierte Bürger haben sich in Berlin unter der Moderation von Benno Trütken zum Erfahrungsaustausch getroffen. Zwei Tage haben sie intensiv beraten, mehr zum Verlauf und den Ergebnissen finden Sie demnächst hier.18. Januar 2010 - Bremen: Übergabe des Bürgergutachtens geplant
In einem Monat soll das Bürgergutachten "Huckelriede - Unsere Zukunft" an die Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales sowie den Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa übergeben werden.3. Dezember 2009 - Bonn/Berlin: Einladung zum internationalen Kongress zu Modellen des Bürgerhaushaltes 2010
Vom 21. bis 22.01.2010 findet in Berlin der erste internationale Kongress zu Modellen des Bürgerhaushaltes in Deutschland statt. Die Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung, der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, InWent sowie dem Centre Marc Bloch richtet sich an Entscheidungsträger/innen und Meinungsführer/innen aus Politik und Verwaltung (mit Erfahrung im Bürgerhaushalt und ohne) aus ganz Europa.
29.Oktober 2009 - Fürstenau: Jugendliche erhalten mobile Skateranlage
Auf Grundlage der Ergebnisse des Planungszirkels Jugendengagement hat der Samtgemeinderat in Fürstenau beschlossen eine mobile Skateranlage zu beschaffen. Jugendpfleger Alfons Julius Bruns stellte die Idee der Jugendlichen und die daraus resultierenden Pläne vor.29. August 2009 - Fürstenau: Rock! am Schloss wieder erfolgreich
Wer bürgerliches Engagement fördern will muss sich auch selber engagieren. Bereits im dritten Jahr unterstützt forum b das kleine Festival "Rock! am Schloß" in Fürstenau. Getragen von den Fürstenauer vereinen haben sich auch in diesem Jahr wieder weit über 1.000 Gäste auf der Schlossinsel eingefunden um ein familiäres Open-Air zu geniessen.13. Juni 2009 - Bremen: Planungszellen haben erfolgreich beraten
Von Donnerstag Abend bis zum späten Samstag Nachmittag haben 43 Bürgerinnen und Bürger über die Zukunft Huckelriedes beraten. In dieser Zeit wurden die bei den vorherigen Veranstaltungen gesammelten Informationen mit Expertenwissen und den eigenen Lebenserfahrungen verglichen.Kern ihrer Arbeit war das Gespräch in ständig wechselnden 5er Gruppen, da es vor allem um den Vergleich der Informationen mit den Lebenserfahrungen der Bürgergutachter ging. Die Ergebnisse der Planungszellen sind im demnächst vorliegenden Bürgergutachten zusammengefasst und werden dem Auftraggeber als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt.
Am ersten Abend wurde in das Verfahren eingeführt. Die Teilnehmenden erhielten Gelegenheit vor der Eingabe neuer Informationen ihre Gedanken zu Huckelriede in einer ersten Kleingruppenphase mit weiteren Bürgergutachtern zu diskutieren. Am Freitag ging es dann darum die Bürgergutachter mit einheitlichen Grundlageninformationen zu versorgen, sie über den aktuellen Stand der Vorüberlegungen zu informieren und in ständig wechselnden Kleingruppen diese Informationen diskutieren und bewerten zu lassen.
Auf dieser Grundlage konnten die Teilnehmenden am Samstag die drei präsentierten unterschiedlichen Planungsansätze einer Bewertung unterziehen und darauf aufbauende ihre Empfehlungen erarbeiten.
Eines von 10 Kleingruppenergebnissen28. März 2009 - Bremen: Dokumentation des Zukunftsworkshops liegt vor
Am Zukunftsworkshop "Unser Huckelriede - unsere Zukunft" beteiligten sich rund 40 lokale Akteure. Mit viel Engagement erarbeiteten sie klare Ergebnisse. Diese knüpften an der zunehmenden Stärke des Bildungsstandortes Huckelriede ebenso an wie an der städtebaulich notwendigen Aufwertung des Bereichs "Huckelriede Zentrum". Das noch fehlende Quartierszentrum dort anzusiedeln könnte aus Sicht der Akteure einen wichtigen Beitrag in diesem Bereich leisten.
Die Ergebnisse des Workshops fliessen nun in die Vorbereitung des Bürgergutachtens ein.
9. Februar 2009 - Bremen: Bürgergutachten »Unser Huckelriede – unsere Zukunft «
In Bremen werden in der Bürgerbeteiligung neue Wege beschritten. Die in der Stadteilarbeit übliche Bürgerbeteiligung wird für das Quartier Huckelriede nicht nur im laufenden Projekt stattfinden, sondern soll hier den Einstieg darstellen. Dazu wird zunächst im März ein Zukunftsworkshop stattfinden, in dem Ideen für das Quartier entwickelt werden. An einem Runden Tisch werden Experten dann Informationen zu diesen Ideen zusammentragen, damit 50 per Zufallsverfahren ausgewählte Bürgerinnen und Bürger diese Ideen mit ihren Lebenserfahrungen und Bedürfnissen abgleichen.7. Januar 2009 - Fürstenau: Dokumentation des 2. Planungszirkels Jugendengagement liegt vor
Per Zufall ausgewählte Jugendliche haben in Fürstenau über ein altersgerechtes Angebot in ihrer Kommune beraten. Politik, Verwaltung und Verbände und der Jugendpfleger sind nun dabei die Ergebnisse umzusetzen. Die ersten Bade- und Eishallenfahrten wurden bereits angeboten, weitere Aktivitäten sollen folgen.Die Dokumentation der Jugendbeteiligung kann hier heruntergeladen werden.
18. Dezember 2008 - Bonn: Dokumentation 6. Netzwerktreffen Bürgerhaushalt erschienen
Die "Servicestelle Kommunen in der einen Welt" hat die Dokumentation des von forum b moderierten und dokumentierten Netzwerktreffens veröffentlicht. Die Dokumentation kann als Material Nr. 34 bei der Servicestelle bezogen oder im Internet als PDF-Datei (11MB) heruntergeladen werden.zum Download

zur Servicestelle
3. November 2008 - Fürstenau: Jugendliche setzen sich für neue Treffpunkte ein
Ernst genommen fühlen sich Jugendliche in Fürstenau, deren Ergebnisse einer Zukunftswerkstatt von Verantwortungsträgern der Stadt Fürstenau kommentiert wurden.Nach einer Diskussion mit Vertretern von Werbegemeinschaft, Stadtmarketing, Politik, Verwaltung und Vereinen modifizierten die Jugendlichen ihre Ideen zu praktischen Empfehlungen.
29. September 2008 - Fürstenau: Jugendliche von Zukunftswerkstatt begeistert
Um das Freizeitangebot für Jugendliche in Fürstenau zu verbessern, trafen sich am Freitag und Samstag 24 Schüler und Schülerinnen zwischen 13 und 15 Jahren. In Gruppen berieten sie, was ihnen in der Stadt fehlt, um ihre Freizeit besser gestalten zu können.Zeitungsbericht zum download
12. September 2008 - Mainz: Übergabe des Bürgergutachtens zur Kommunal- und Verwaltungsreform
Als „erfreulich und ermutigend“ bezeichnete Ministerpräsident Kurt Beck die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung bei der anstehenden Kommunal- und Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz. „Die Bürgerinnen und Bürger haben gute und konstruktive Vorschläge gemacht und auch schwierige Themen wie Gebietsveränderungen nicht ausgeklammert. Sie wollen kein Reförmchen, sondern eine Reform, die wirklich diesen Namen verdient“, sagte Ministerpräsident Kurt Beck und nahm gemeinsam mit Innenminister Karl Peter Bruch das Bürgergutachten entgegen.
ihrer Arbeit an Ministerpräsident und Innenminister
das Bürgergutachten zum download
Video zum Bürgergutachten
21. August 2008 - Bonn: Einladung zum Netzwerktreffen Bürgerhaushalt
Am 24. September 2008 findet in Bonn auch dieses Jahr von 11 bis 16.15 Uhr das bereits 6. bundesweite Netzwerktreffen zum Bürgerbeteiligungshaushalt statt. Für Moderation und Dokumentation ist erneut "forum b" verantwortlich. Neben dem Aspekt des innerdeutschen Austausches sollen dieses Jahr auch die internationalen Bürgerhaushalte den deutschen Kommunalvertretern und Nichtregierungsorganisationen nähergebracht werden und zu einem zukünftigen internationalen Erfahrungsaustausch zwischen deutschen und internationalen Städten führen. Dr. Elke Löffler von Governance International, die internationale Bürgerhaushalte begleitet, wird über Bürgerhaushalte in Großbritannien und Frankreich berichten. Dr. Josef Wehner vom Fraunhofer Institut stellt den TeilnehmerInnen Modelle der interkommunalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Bürgerbeteiligungshaushalts vor. Das endgültige Programm wird in Kürze auf www.buergerhaushalt.de sowie www.service-eine-welt.de veröffentlicht. Falls Sie jetzt schon wissen sollten, dass Sie an dem Netzwerktreffen teilnehmen möchten, können Sie gerne schon ihre Teilnahme per E-Mail mitteilen. Die Tagung ist kostenlos.Infos: SKEW, Christian Wilhelm, Fon 0228/4460-1631, Fax 0228/4460-1601, christian.wilhelm@inwent.org
21. Juni 2008 - Rheinland-Pfalz: Planungszellen zur Kommunal- und Verwaltungsreform abgeschlossen
Nach den Regionalkonferenzen und den Bürgerkongressen ist mit den Planungszellen in Rheinland-Pfalz der nächste Schritt in Richtung zukunftsfähiger Kommunal- und Verwaltungsstrukturen getan. forum b hat hier gemeinsam mit dem Nexus-Institut die Planungszellen durchgeführt und das Bürgergutachten soll zum Herbst vorliegen.Teilnehmerstatements auf Video
weitere Informationen
5. Juni 2008 - München: Bürgergutachten an Ministerpräsidenten Beckstein übergeben
In der Bayerischen Staatskanzlei ist heute das Bürgergutachten Unser Bayern – Chancen für alle dem Ministerpräsidenten übergeben worden. Stellvertretend für alle über 210 Bürgerinnen und Bürger, die in jeweils dreitägiger intensiver Arbeit daran mitgewirkt hatten, haben der älteste Teilnehmer, Michael Rehrl aus dem Landkreis Berchtesgadener Land, und die jüngste Teilnehmerin, Simone Sauer aus dem Landkreis Miltenberg, das fertige Werk an Dr. Günther Beckstein überreicht.Zuvor hatte der Leiter der Staatskanzlei, Staatsminister Eberhard Sinner, die Gäste aus acht bayerischen Landkreisen und Städten begrüßt und die Gründe dargestellt, weshalb die Staatskanzlei die Bürger und die Gesellschaft für Bürgergutachten beauftragt hat, für die Landespolitik in ihrer ganzen Breite Empfehlungen vorzulegen. Politik sei Sorge um das Gemeinwohl von morgen. Beim Bürgergutachten ziehen die Bürger die Jacke ihrer Eigeninteressen aus und kümmern sich genau um das Gemeinwohl. Deshalb sind die Ergebnisse so wertvoll.
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31. März 2008 - Mainz: Planungszellen zur Verwaltungs- und Kommunalreform
Das Ministerium des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz hat das nexus Institut gemeinsam mit forum b beauftragt, 2008 sechs Planungszellen an drei verschiedenen Standorten innerhalb des Landes durchzuführen. In den Planungszellen erarbeiten Bürgerinnen und Bürger Empfehlungen für die Kommunal- und Verwaltungsreform. Dabei stehen folgende Themen im Mittelpunkt: Aufgaben einer modernen Kommune und Verwaltung, zukunftsfähige Gebietsstrukturen und Bürgernähe sowie neue Formen der Zusammenarbeit
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28. März 2008 - Obernkirchen: Zukunft der Innenstadt
Wie lassen sich großflächiger Einzelhandel am Rand der Innenstadt und kleinteiliger Einzelhandel in der historischen Innenstadt verknüpfen? Vor dieser Frage stehen viele Kommunen. Obernkirchen hat hierzu nicht nur verschiedene Fachmeinungen eingeholt sondern vor allem auch die Bürgerschaft einbezogen. In einem ersten Schritt haben Bewohner, Gewerbetreibende und Eigentümer aus dem Innenstadt in einer Zukunftswerkstatt Ideen entwickelt. Diese wurden, kommentiert von fachkundigen Bürgern im Rahmen einer weiteren Planungswerkstatt per Zufall ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern präsentiert, damit diese als Nutzer der Innenstadt ihre Lebenserfahrungen und Erwartungen ergänzen konnten.
Fazit: Mit der richtigen Strategie kann die historische Innenstadt vom großflächigen Einzelhandel profitieren, aber nur wenn die Anbindung gelingt und möglichst alle Partner gemeinsam aktiv werden.

download der Dokumentation hier
19. März 2008 - Bonn: Dokumentation zum 5. Bundesnetzwerktreffen Bürgerhaushalt erschienen
Am 4. Dezember 2007 hat forum b das 5. bundesweite Netzwerktreffen Bürgerhaushalt moderiert, das durch die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt veranstaltet wurde. Die ebenfalls von forum b erstellte Dokumentation des Netzwerktreffens „Bürger‑ und Beteiligungshaushalt“ liegt nun vor.
download hier

10. März 2008 - Japan: Interesse an Planungszellen wächst
Nachdem mittlerweile verschiedene japanische Wissenschaftler über Planungszellenerfahrungen in Deutschland forschen haben die ersten Probeläufe ähnlicher Verfahren in Japan statt- gefunden. Hier ein kurzer Bericht zu einer japanischen Tagung zum Thema Planungszellen.download hier

Japanische Forscher bei der Heimreise
01. März 2008 - Aachen:
Bürgergutachten übergeben
Am 26.02.2008 wurde das Bürgergutachten "Eine neue Verteilungsregelung für die Abfallwirtschaftssatzung der Stadt Aachen" im Rahmen eines Empfangs im Rathaus der Stadt Aachen an den Oberbürgermeister übergeben. Ilse Burgass und Benno Trütken von forum b waren als Moderatoren für die Forschungsstelle in Aachen aktiv.Das Bürgergutachten finden Sie hier zum download
12. Februar 2008 - Bayern: "Es kommt auf jeden an. Gemeinsam für Bayerns Zukunft."
Aus der Staatskanzlei des Freistaates Bayern kommt der Auftrag für das aktuellste Bürgergutachten. Auf diesem Weg sollen Bürgerinnen und Bürger an den Grundsätzen und Grundzügen der Landespolitik mitarbeiten und nicht nur an einem bestimmten Thema. Damit ist das Verfahren eine echte Innovation und ein Experiment. Schon 2001 war es Bayern, das als erstes Land das Verfahren Bürgergutachten großflächig zum Thema Verbraucherschutz eingesetzt hat.weitere Informationen hier
14. Januar 2008 - Obernkirchen: Zukunft der Innenstadt
In der zweiten Januarwoche haben die Anlieger der Obernkirchener Innenstadt einen Schritt zur Gestaltung ihrer Zukunft unternommen. Auf Einladung von Bürgermeister Oliver Schäfer haben sie am Mittwoch Abend eine Bestandsaufnahme gemacht. Am Samstag Nachmittag folgte dann die Entwicklung von Ideen für ihre Innenstadt. Die Ergebnisse dieses kreativen Prozesses fasste die Schaumburger Zeitung wie folgt zusammen:download Artikel hier

Bürgermeister Schäfer im Gespräch
mit einer Kleingruppe
01. Januar 2008
Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns. Der wirtschaftliche Aufschwung kommt in den Kommunen an, aber nicht überall gleichmässig. Ungleichmässig zeigen sich auch die Auswirkungen des demographischen Wandels, von schrumpfenden bis wachsenden Kommunen. Vor großen Herausforderungen für die Zukunft stehen aber alle Kommunen. Lassen Sie sich auch in 2008 wieder von diesen Seiten und unseren Dienstleistungen inspirieren, um Ihre Zukunft vor Ort zu gestalten.Aktuelles 2007
download hierAktuelles 2006
link hier
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"Unsere Einstellung der Zukunft gegenüber muß sein: Wir sind jetzt verantwortlich für das, was in der Zukunft geschieht." (Karl Raimund Popper)


