Leistungsangebot:


Strategische Beratung - Verfahren zur Beteiligung - Zukunftsmanagement

Ob strategische Beratung, Bürgerhaushalt, Bürgergutachten oder Zukunftsmanagement, alle Leistungen werden von uns modular angeboten, d.h. auf Grundlage eines ersten - für Sie unverbindlichen - Sondierungsgespräches prüfen wir gemeinsam mit Ihnen die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit. In der Regel schliesst sich daran ein gemeinsamer Kurzworkshop an, bei dem die Zielsetzung der Zusammenarbeit festgelegt wird, Partner benannt werden und ein Grobfahrplan erarbeitet wird. Auf dieser Basis formulieren wir Ihnen ein Angebot, in dem unterschiedliche Module zur Erreichung des gemeinsamen Zieles vorgeschlagen werden. Unser Ziel ist Ihre Zukunft.

"Wer nur einen Hammer hat, für den sieht jedes Problem aus wie ein Nagel" frei nach Mark Twain.

Strategische Beratung

Damit Sie Ihre Herausforderungen mit der richtigen Methodik angehen ist forum b, gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern, gerne bereit Ihnen Erfahrungen aus einer Vielzahl von Projekten und Studien zur Verfügung zu stellen.

Beispielhaft hat forum b für die Stadt Graz einen "Leitfaden zur Bürgerbeteiligung" erstellt, den Sie hier in Auszügen "downloaden" können.



Verfahren zur Beteiligung

Die Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft steht, sind in der Regel  vielschichtig. Zum Umgang mit diesen Herausforderungen bedarf es daher eines angepassten Instrumentariums. Die lösungsorientierte Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürgern, Mitarbeitern oder speziellen Zielgruppen sollte daher auf Grundlage eines detaillierten Kommunikationskonzeptes erfolgen, das die richtige Kombination von Verfahren und Verfahrenselementen beinhaltet.
 Verfahrenskombination und -struktur am Beispiel des Bürgergutachtens "Kinder in die Mitte"


Für die Ideenfindung ist zum Beispiel das Verfahren Zukunftswerkstatt ausgezeichnet geeignet, während für die Bewertung und Auswahl von Alternativen andere Verfahren zweckmäßiger erscheinen.

Immer wieder zum Einsatz kommen Variationen oder Elemente der folgenden Methoden:

Aktivierende Untersuchung - Eine Methode, die geeignet ist, gleichzeitig Informationen zu gewinnen und für eine weitere Beteiligung zu motivieren.

Bürgergutachten durch Planungszellen - Eine Methode, mit der besonders gut Alternativen beurteilt und "Expertenwissen" mit dem "gesunden Menschenverstand" verknüpft werden könne.

Zukunftswerkstatt - Eine Methode, die besonders geeignet ist, Ideen zu entwickeln und die Phantasie der Beteiligten anzuregen.

Weitere Erläuterungen zu diesen und anderen Methoden finden Sie hier zum download.



Zukunftsmanagement

Die deutschen Kommunen unterliegen ebenso wie alle gesellschaftlichen Akteure einem rasanten Wandel. Dieser Wandel erfordert ständig neue Anpassungsleistungen.

Ein prägender Zukunftsfaktor ist die Globalisierung, die uns Konkurrenz aber auch Chancen in allen Teilen der Welt beschert. Mit ihr einher geht die Zunahme der Komplexität von Heraus- forderungen, um sie zu bewältigen müssen die Akteure entweder über eine hohe Flexibilität verfügen oder strategisch auf mögliche Entwicklungen vorbereitet sein, beziehungsweise diese in ihrem Sinne beeinflussen.

Für den „starren Ozeanriesen Kommunalverwaltung“ scheint der Ansatz strategischer Vorbereitung erfolgversprechender zu sein als der einer hohen Flexibilität. Grundsätzlich gibt es für diese Vorbereitung zwei unterschiedliche Strategien:

A. Kommunen entwickeln eine breit gestreute Ideensammlung, bei der möglichst viele Ideen Themensträngen zugeordnet werden, die dann zukünftig als Steinbruch für mögliche Projekte dienen sollen.

B. Kommunen unterziehen sich einer Situationsanalyse die, ergänzt durch strategische Zukunftsüberlegungen, definiert in welchen Bereichen des Steinbruchs der höchste Nutzen zu erzielen ist und welche Bereiche renaturiert werden können.

Für Strategie B. bietet das aus der Wirtschaft bekannte Verfahren des „Zukunftsmanage- ments“ Hilfestellungen die nun auch im politischen Raum eingesetzt werden. Grundsätzlich wird dabei die Zukunft aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, um dort wo es geht aktiv auf sie einwirken zu können und an anderen Stellen Vorbereitungen für ihre Erfordernisse zu treffen. Ausgehend von allgemeinen Trends und möglichen Entwicklungen werden Strategien zur Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen entwickelt.


Derartige Überlegungen werden politisch unterstützt und gefordert; integrierte Entwicklungs- konzepte lautet eines der aktuellen politischen Zauberworte. Dahinter steckt der Gedanke sich, im Sinne eines effizienten Einsatzes von Mitteln, gemeinsam auf die zukünftige Entwicklung vorzubereiten. So wird beispielsweise die Vergabe von Fördergeldern im ländlichen Raum mit der Erstellung integrierter Entwicklungskonzepte verknüpft und auch im Rahmen der Stadtentwicklung (Soziale Stadt) nimmt die Bedeutung solcher Konzepte zu. 

Auf Grundlage zentraler Zukunftsfragen diskutierten Schlüsselfiguren ihre Vorstellungen der Zukunft und verständigen sich auf eine gemeinsame Vision. Aus dieser Vision leiten sie strategische Ziele sowie Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele ab und legen Meilensteine als Messpunkte auf dem Weg dorthin fest. Ein auf dem ersten Blick nicht ungewöhnlicher Prozess der strategischen Planung. Die Besonderheit liegt aber in der Art des Verfahrens und den ein- gesetzten Methoden. So werden wirtschaftswissenschaftliche Methoden wie die Portfolio- analyse mit bereits im kommunalen Alltag teilweise vertrauten Kreativtechniken verknüpft und in ein straffes Zeitkorsett mit hoher Effizienz gefasst.

Um im Seefahrerbild zu bleiben befasst sich die „Kommandobrücke“ mit den Wetterprog- nosen, prüft interessante Zielhäfen, informiert sich über Untiefen, Meerengen sowie sonstige stGefahren und Hindernisse, legt die Reiseroute fest und trifft die notwendigen Reisevorbe- reitungen. Anschliessen gilt es das Zukunftsradar weiter im Blick zu behalten, um bei Verän- derungen der Prognosen und Rahmenbedingungen rechtzeitig die alternativen Maßnahmen einleiten zu können. Eine erfolgversprechende Strategie.


"Die sicherste Methode, die Zukunft vorherzusagen, ist, sie zu gestalten." (Peter Drucker)


Stadtmarketing und Information

Als Mittel der Information und des Stadtmarketings informieren Medien im Print- und Internetbereich über Ziele und Stärken der Kommunen. Seit 2008 liegt ein Schwerpunkt von Benno Trütken in der Beratung in diesem Bereich.